Barbara Schwarze

Prof’in Barbara Schwarze

Professorin

Branche

Informatik und Ingenieurwissenschaften

Fachgebiet

Gender und Diversity Studies

Ich bin ansprechbar

  • als Rednerin
  • als Mentorin
  • zur aktiven Vernetzung
  • für Medienanfragen

Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag

Um Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeit zu bieten, ihre Talente im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und im Handwerk praktisch auszuprobieren und ihnen einen Einblick in die diesbezüglich vielfältigen Ausbildungs- und Studienrichtungen zu geben, habe ich gemeinsam mit anderen Mitstreiterinnen 2001 den Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag ins Leben gerufen. Seitdem gibt der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag Mädchen und jungen Frauen alljährlich die Chance, für einen Tag ins Berufsleben hineinzuschnuppern. In ganz Deutschland öffnen an diesem alljährlich im April stattfindenden Tag Unternehmen, Betriebe, Behörden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Türen, um Schülerinnen ab der Klasse 5 einen Einblick in die Berufsfelder von Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Technik, Mathematik und Handwerk zu geben. Die Schülerinnen erleben in Büros, Laboren oder Werkstätten, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten in diesen Bereichen sind, lernen das praktische Umfeld und Kontaktpersonen kennen und können sich selbst in Feldern erproben, die sie sonst nicht kennen gelernt hätten. Gleiches gilt für die beteiligten Unternehmen, die so möglicherweise späteren Nachwuchskräfte begegnen. Auch die Schulen profitieren vom Aktionstag, denn viele binden ihn in ihre Studien- und Orientierungsangebote ein.
Tatsächlich erhält jedes dritte teilnehmende Unternehmen von den Teilnehmerinnen Nachfragen zu Praktikumsmöglichkeiten und in jedem zweiten Unternehmen erkundigen sich die jungen Frauen nach Ausbildungsplätzen oder Studienmöglichkeiten. Ein Beispiel, das international Schule gemacht hat: Mittlerweile findet der Mädchen-Zukunftstag in 30 verschiedenen Ländern statt.

Berufsbezeichnung

Professorin

Arbeitgeber*in

Hochschule Osnabrück

Schwerpunkt

  • Abbau von Geschlechterstereotypen und klassischen Rollenbildern
  • digitale Transformation
  • Technikkompetenz für Alle

Veröffentlichungen

  • Schwarze, B./Frey, A./Tapken, H.: Studie Frauen im Management. In Kooperation des Kompetenzzentrums Frauen im Management, Hochschule Osnabrück, mit Bisnode Deutschland GmbH, Oktober 2016.
  • Schwarze, B., Frey, A.: Geht digital auch ohne Bart? Digital Leadership als Chance für Frauen! In: IM+io Das Magazin für Innovation, Organisation und Management. Heft 4 | November 2016, S. 102 – 105.
  • Schwarze, B./Frey, A./Tapken, H.: Industrie 4.0 – Frauen im Management. Studie in Kooperation des Kompetenzzentrums Frauen im Management, Hochschule Osnabrück, mit Bisnode Deutschland GmbH, April 2016.
  • Schwarze, B./Frey, A./Tapken, H.: Frauen im Management in OstWestfalenLippe. Hrsg. vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf der OstWestfalenLippe GmbH Bielefeld, 2015.
  • Schwarze, B./Frey, A./Tapken, H.: Studie 2015 – Frauen im Management in der Informations- und Kommunikationstechnologie. In Kooperation des Kompetenzzentrums Frauen im Management, Hochschule Osnabrück, mit Bisnode Deutschland GmbH, August 2015.
  • Schwarze, B./Weißenstein,K.: Top down und Bottom up. Neue Strategien für die Verknüpfung von Privatleben und Beruf: Beispiel Aktionsplattform Familie@Beruf NRW. In: Klemisch, M. (Hrsg.): Gender- und Diversity-Management in der Forschung. Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation 2015, S. 129 – 142.
  • Schwarze, B. (2015): Berufs- und Studienorientierung als komplexer Prozess mit diversen Wirkungen. In: Augustin-Dittmann S./Gotzmann H. (Hrsg.): MINT gewinnt Schülerinnen. Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in MINT. Wiesbaden, S. 17 – 52.
  • Schwarze, B./Frey, A./Tapken, H./Hübner, A.-G.: Studie 2015 - Frauen im Management. In Kooperation des Kompetenzzentrums Frauen im Management, Hochschule Osnabrück, mit Bisnode Deutschland GmbH, März 2015.
  • Schwarze, B./Hübner, A. (2014): Gender und Diversity in der Lehre: Verbesserung des Studienerfolgs durch Zielgruppenorientierung. In: Arnold, R./Wolf, K. (Hrsg.). Herausforderung: Kompetenzorientierte Hochschule. Grundlagen der Berufs- und Erwachsenenbildung. Band 78. Baltmannsweiler, S.145 – 165.
  • Schwarze, B./Frey, A.: Chancen für Frauen in Führung beim Landkreis Osnabrück. Osnabrück, Oktober 2014.

Projekte

Auszeichnungen

  • 2021: Bundesverdienstkreuz am Bande für das langjährige Engagement für Chancengleichheit

Mitgliedschaften/ Gremienerfahrungen

  • Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz)
  • Mitglied des Präsidiums der Initiative D21
  • Vorsitzende des Beirats den WoMen-Power-Kongress der Hannover Messe Industrie
  • Mitglied in VDI, VDE und ver.di
  • Gutachterin für die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
  • Mitglied des Hochschulrats der HochschuleOstwestfalen-Lippe
  • Mitglied des Beirats Weiterbildung in der GI
  • Mitglied der Jury für den Helene-Lange-Preis für Frauen in der Wissenschaft

Website

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researchgate.net

www.researchgate.net/profile/Barbara-Schwarze-2

Vita

Barbara Schwarze studierte an der Universität Bielefeld von 1970 bis 1975 Soziologie, Pädagogik und Psychologie und schloss mit dem Diplom in Soziologie ab. Zwischen 1976 und 1990 war sie Wissenschaftliche Angestellte in einem Modellversuch der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) zur Studienberatung für die Hochschulen in Münster, von 1992 bis 1994 Referentin für Chancengleichheit im Frauenbüro der Universität Osnabrück. An der Fachhochschule Bielefeld führte sie von 1994 bis 1997 als Wissenschaftliche Leiterin den Bund-Länder-Modellversuch „Frauen im Ingenieurstudium an Fachhochschulen – Geschlechtsspezifische Aspekte in Lehre und Studium“ durch. Sie leitete von 1996 bis 2000 die Koordinierungsstelle der bundesweiten Initiative „Frauen geben Technik neue Impulse“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Telekom AG und der Bundesagentur für Arbeit. Im Rahmen des „Forums Informationsgesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie war sie von 1999 bis 2002 Leiterin der Geschäftsstelle. In den Jahren von 2000 bis 2005 wirkte sie als Geschäftsführerin des Vereins „Frauen geben Technik neue Impulse“ und des „Kompetenzzentrums Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie“. Barbara Schwarze ist es ein besonders Anliegen, die Gleichberechtigung der Geschlechter in Ausbildung und Beruf voranzubringen und entsprechend klassische Rollenbilder aufzubrechen. Als Mitinitiatorin des Girls’Day hat sie großen Anteil daran, dass dieser Tag als Mädchen-Zukunftstag seit 2001 durchgeführt wird und Mädchen dabei unterstützt in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Fuß zu fassen.
Seit 2005 lehrt Barbara Schwarze als Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück. Einer ihrer Schwerpunkte ist auch hier die Berufswahl und darin insbesondere der Abbau von Geschlechterstereotypen und klassischen Rollenbildern. In Kooperation mit mehr als 40 Unternehmen und Lehrenden der Fakultät engagiert sie sich seit vielen Jahren für das Thema Frauen in MINT-Studiengängen und hat hierzu unter anderem das Niedersachsen-Technikum entwickelt.

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