Dorothee Feldmüller

Prof’in Dr’in Dorothee Feldmüller

Professorin

Branche

Informatik und Ingenieurwissenschaften

Fachgebiet

Wirtschaftsinformatik und Projektmanagement

Ich bin ansprechbar

  • als Mentorin
  • zur aktiven Vernetzung
  • für Medienanfragen

Moderne Vorgehensmodelle in Projekten & Digitalisierung

Seit ihrem Berufseinstieg in die Wirtschaftsinformatik eines Industrieunternehmens hat Dorothee Feldmüller an Innovationen, die durch Digitalisierung ermöglicht werden, lange Jahre gearbeitet. Projektierend und implementierend war sie beteiligt an der ersten objektorientierten Software-Entwicklung einer kaufmännischen Anwendung mit integrierter Produktkonfiguration und der Implementierung eines damit verbundenen Web-Shop. Heute gibt sie dieses Wissen an der Hochschule an Studierende weiter.

Zunehmend mehr in den Blick genommen hat sie dabei nicht allein die Verbesserung von Arbeitsabläufen oder Zugriff auf Informationen in Organisationen, sondern auch die Frage, mit welchen Herangehensweisen man dies erreicht: begleitende Maßnahmen im Change Management und die Innovation von Vorgehensmodellen in Projekten. Daraus haben sich ihre heutigen Schwerpunkte entwickelt: Mit dem Einsatz von agilem Vorgehen bei der Produktentwicklung auch außerhalb der Software-Entwicklung hat sie sich zu einem frühen Zeitpunkt befasst, zu Digitalisierung und Projektmanagement-Kompetenzen und zur Project Governance hat sie zum Stand in der Praxis geforscht und Empfehlungen herausgebracht.

Ein wichtiges Anliegen, das ihr am Herzen liegt, ist ihr dabei immer aufzuzeigen, dass Frauen in der Digitalisierung mehr können als es aktuell ihrer Beteiligung entspricht, und dass diese Beteiligung für die Gestaltung von nachhaltigen Innovationen dringend notwendig ist. Auch dafür bedarf es nach ihrer Einschätzung an Innovationen in Arbeitszeit/-ort-Modellen und der Arbeitskultur in der Digitalisierung. Durch die Gründung von Frauen-Netzwerken - zuerst in der Projektmanagement Community, dann an ihrer Hochschule - hat sie zur besseren Teilhabe einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Berufsbezeichnung

Professorin

Arbeitgeber*in

Hochschule Bochum, Campus Velbert/Heiligenhaus

Schwerpunkt

  • Innovatives Projektmanagement
  • Einsatz von agilem Vorgehen bei der Produktentwicklung auch außerhalb der Software-Entwicklung
  • Digitalisierung und Projektmanagement-Kompetenzen
  • Project Governance

Veröffentlichungen

Projekte

Auszeichnungen

  • 2020 Auszeichnung von WomEngineer als Best Practice vom Club MINT des Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Mitgliedschaften/ Gremienerfahrungen

  • DAB Deutscher Akademikerinnenbund e.V.
  • GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., aktives Mitglied und Engagement in der Fachgruppe "PM goes Boardroom", Fachgruppe "Neue Perspektiven in der Projektarbeit", Forschungsveranstaltungen der GPM, Fachgruppe "PM an Hochschulen", Special Interest Group "PM-Expertinnen"
  • GI Gesellschaft für Informatik e.V., Mitglied im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und in der Fachgruppe Frauen in der Informatik

Website

Ich bin ebenfalls auf folgenden Plattformen aktiv:
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researchgate.net

www.researchgate.net/profile/Dorothee-Feldmueller

Vita

Dorothee Feldmüller ist promovierte Mathematikerin. Ihr Studium der Mathematik mit Nebenfach Betriebswirtschaftslehre hat sie an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) von 1981 bis 1984 absolviert. Danach arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Mathematik der RUB. 1988 hat sie dort ihre Promotion mit dem Titel "Two Contributions to Invariant Theory" abgeschlossen.

Sie ist seit 1988 in der IT tätig und leitete zahlreiche große IT-Projekte, von Software-Eigenentwicklungen über Standardsoftwareeinführungen bis hin zu Infrastrukturthemen. Den Einstieg in die Informationstechnologie machte sie als Systemanalytikerin und Projektleiterin, ab 2000 war sie als Abteilungsleiterin bei Mannesmann Dematic AG (später Siemens Dematic AG) tätig. Von 2002 bis 2012 arbeitete sie zehn Jahre als freie Projektleiterin und Beraterin für IT-Projektmanagement. In 2012 wurde sie an den Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum als Professorin für Wirtschaftsinformatik berufen. Seitdem hat sie an Studien zu Auswirkungen der Digitalisierung auf das Projektmanagement mitgewirkt und Untersuchungen zum Einsatz moderner agiler Vorgehensweisen im Projektmanagement – auch außerhalb von IT-Projekten – angestellt.
Seit 2004 ist sie ehrenamtlich bei der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. in verschiedenen Rollen aktiv, unter anderem gründete und leitete sie dann zehn Jahre lang die Special Interest Group "PM-Expertinnen". Seit 2017 leitet sie die Fachgruppe "PM goes Boardroom" in der GPM mit Mitgliedern aus den deutschsprachigen Projektmanagement-Gesellschaften und war an mehreren Studien zur Project Governance beteiligt.

Ihr Anliegen, mehr Frauen für die Digitalisierung zu gewinnen – sowohl in fachlichen wie auch in Führungsaufgaben, verfolgt sie an der Hochschule Bochum weiter. Sie ist Mitglied des zentralen Gleichstellungsteams der Hochschule und hat in 2017 die Initiative WomEngineer – Netzwerk der Frauen in der Technik an der Hochschule Bochum – gegründet und entwickelt mit ihrem Team das Angebot für die Frauen in allen Statusgruppen der Hochschule stetig weiter.

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