Sylvia Lier

Sylvia Lier

General Management

Branche

Umwelt und Nachhaltigkeit

Fachgebiet

Personenmobilität

Ich bin ansprechbar

  • als Rednerin
  • als Mentorin
  • zur aktiven Vernetzung
  • für Medienanfragen
  • Beratung zu multimodalen Mobilitätslösungen, mobility as a service
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Das Mobilitätsbudget als Alternative zum Dienstwagen oder Pendler*innenpauschale

Oft entstehen Innovationen durch Bedarfe von Kund*innen, die gut verstanden und in eine neue Lösung überführt werden. So war es auch in meinem Fall. Bereits 2009 äußerte ein Zuhörer im Anschluss an einen Vortrag, den ich bei der dena in Berlin zum Thema Elektrofahrzeuge im Fullservice-Leasing gehalten hatte: „Das ist alles gut und schön, passt für mich aber überhaupt nicht. Ich bin viel unterwegs - ich fliege, fahre Bahn, nutze den ÖPNV oder das Rad. Ich bräuchte viel eher ein Budget für Mobilität und keine Kfz-Fullservice-Leasingrate.“ Die Idee des Mobilitätsbudgets war geboren.

Aber - leichter gesagt als getan. Wie sollte das gehen? Verschiedene Mobilitätsprodukte bzw. Dienstleistungen situativ, bedarfsgerecht zur Verfügung stellen. Im Jahr 2009 kaum vorstellbar. Es gab nur einige digitalisierte Buchungsvorgänge, lediglich einige wenige Mietangebote für Räder, Car2Go war gerade erst gelauncht. Ich selbst hatte einen Blackberry und kannte noch keine Apps. Dennoch war mir klar: Eine solche Lösung hat Zukunft. Perspektivisch wird es um mehr gehen (müssen), als nur das persönlich besessene Fahrzeug.
Mit meinem Wechsel zur Deutsche Bahn Connect GmbH 2012 habe ich die Umsetzung dieser Idee in den Folgejahren konkret in Angriff genommen. Erstmalig haben wir einen zentralen, digitalen Zugang zu verschiedenen Mobilitätsoptionen entwickelt. Mit nur einer Anmeldung und einem hinterlegten Payment sollten verschiedenste Verkehrsmittel vom Sharing, über den ÖPNV bis zum Bahn-Fernverkehr gebucht und auch bezahlt werden können. Dazu galt es, nicht nur zahlreiche Mobilitätspartner*innen, sogenannte Mobility Service Provider, zu akquirieren und anschließend umfänglich in die neu entstandene mobility as a service-Plattform zu integrieren. Dazu wurden zahlreiche neue Programmierschnittstellen (sog. APIs) entwickelt. Damit die Abrechnung lohnsteuerrechtlich korrekt erfolgt, wurde eine entsprechende Expertise im Rahmen einer Kooperation ergänzt.

2018 haben wir unsere Beta-Version im Innovationswettbewerb der Allianz pro Schiene vorgestellt und ich bin als Mobilitätsgestalterin 2018 ausgezeichnet worden.

Zwischenzeitlich gibt es zahlreiche Lösungsanbieter*innen aus der Startup-Szene und das Mobilitätsbudget wird nicht nur als Alternative zum Dienstwagen und so zur Steigerung der Arbeitgeber*innen-Attraktivität sondern auch als Budget für nachhaltige Pendelmobilität und damit zur Erreichung der betrieblichen Nachhaltigkeitsziele eingesetzt.

Arbeitgeber

aktuell ohne Mandat

Schwerpunkt

  • multimodale Mobilität
  • digitale, vernetzte Mobilität
  • nachhaltige Mobilität

Veröffentlichungen

Projekte

  • Bei dem Projekt „Mobility Policy“ gefördert durch das Bundesministeriums für Umwelt und das Umweltbundesamt; Projektdurchführung B.A.U.M. e.V., seit März 2021 (bis Mai 2022), www.mobilitypolicy.de/partners
  • Gründung der LinkedIn Community Mobilitätsbudget Nutzer*innen & Macher*innen www.linkedin.com/groups/9073246/

Auszeichnungen

  • Mobilitätsgestalterin 2018, Allianz pro Schiene
  • Top 100 Frauen in der Mobilität in 2018 und 2019

Mitgliedschaften/ Gremienerfahrungen

  • Aufsichtsratsmitglied bei der DB Zeitarbeit von 2015 bis 2018
  • Verwaltungsratsmitglied bei der Post Company Cars, Schweiz, 2014 bis 2018
  • Mitglied Deutsche Digitale Beiräte, seit 2022
  • Mitglied Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR), seit 2020
  • Mitglied bei Women in Mobility, seit 2017

Ich bin ebenfalls auf folgenden Plattformen aktiv:
Gegebenenfalls sind die Profile auf den einzelnen Seiten nicht öffentlich.

Sonstiges

Vita

Sylvia Lier gilt als Topexpertin für multimodale Personenmobilität und als Thought Leader für das Thema Mobilitätsbudget. Sie verfügt über einen „Dreiklang“ an Erfahrungen aus den Bereichen Kfz (Flottenmanagement und Leasing), Sharing Ökonomie (inklusive Mobilitätsplattformen) sowie öffentlichem Personennahverkehr. Ihre persönliche Mission lautet: „Ich möchte es den Menschen ermöglichen, auf das persönlich besessene Auto verzichten zu können.“
Sylvia verfügt über 15 Jahre Erfahrung auf C-Level und war bereits in Deutschland und in der Schweiz als Aufsichtsrätin bzw. Verwaltungsrätin tätig.

Ihre Karriere begann Sylvia Anfang der 90er Jahre nach einem dualen Studium der Betriebswirtschaftslehre als Marketing Managerin bei der Continental AG in Österreich.

Mitte der 90er Jahre hat sie ihre Vertriebslaufbahn bei der LeasePlan Deutschland GmbH begonnen. Nach verschiedenen Stationen im Vertrieb und in Operations wurde sie 2004 als Vertriebsdirektorin in die Geschäftsleitung berufen, wo sie mit ihrem Team signifikante Marktanteilssteigerung im Großflottensegment erreichte. Gleichzeitig baute sie die neue Marke LeasePlan Go erfolgreich auf: Kleine und mittlere Flotten wurden erstmalig mit Hilfe einer online Vertriebsplattform und neuer Vertriebspartner*innenschaften akquiriert.

2012 ist Sylvia zur Deutschen Bahn Connect GmbH gewechselt, wo sie 2014 die Rolle des CEO übernahm. Neben dem Management der 22.000 Autos umfassenden Kfz-Flotte, verantworte sie das Sharing Angebot der Deutschen Bahn, wozu u.a. Flinkster, Call a bike und ioki gehörten. Strategisch richtete sie die Gesellschaft neu als Anbieterin für vernetzte Mobilitätslösungen aus. Dazu wurde das Produktportfolio gebündelt und gesamthaft vertrieben. In der Zeit bei der Deutschen Bahn wurde sie zur Expertin für Mobilitätsplattformen, mobility-as-a-service (maas)–Lösungen sowie für innovative Produkte wie das Mobilitätsbudget. Für Letzteres verlieh ihr die Allianz pro Schiene den Innovationspreis "Mobilitätsgestalterin 2018".

In ihrer Rolle als Kaufmännische Vorständin bei der Rheinbahn AG, Düsseldorf war es 2019 Sylvias erklärtes Ziel, den Kund*innen ÖPNV und Sharingangebote aus einer Hand anzubieten. Um dies zu realisieren, hat sie auf der Basis von maas-Plattformen neue multi- bzw. intermodalen Angebote etabliert. Damit verbunden ist die Weiterentwicklung der Verkehrsgesellschaft: vom Bus- und Bahnunternehmen zur Anbieterin für integrierte Mobilitätslösungen – eine anspruchsvolle Transformationsaufgabe. Diese Aufgabe verfolgte Sylvia mit dem Ziel, durch nachhaltige Mobilitätsangebote einen aktiven Beitrag zum Stopp des Klimawandels zu leisten.

Sylvia ist verheiratet, hat zwei Söhne (17 und 14) und lebt im Kölner Norden

USPs
• Topexpertin für multimodale Personenmobilität (Ebene: General Management, Fachlich: Business Development, Digitalisierung)
• Verständnis von digitalen Geschäftsmodelle und den dazugehörigen Arbeitskulturen
• Besonderes Verständnis für strategische Veränderungsprozesse und den daraus resultierenden Transformationsbedarf
• Besondere Kompetenz in der Vermittlung von Interessenlagen zwischen Führungs- und Kontrollgremien, Betriebsräten u.a.
• Großes Netzwerk in der Personenmobilität zu verschiedensten Anbietern, Verbünden und Verbänden

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